CouncilEurope

Europäisches Übereinkommen über die akademische Anerkennung von akademischen Graden und Hochschulzeugnissen

(ETS Nr. 32)

Vertrag aufgelegt zur Unterzeichnung durch die Mitgliedstaaten des Europarats am 14. Dezember 1959 in Paris.

Inkrafttreten : 27. November 1961.

Zusammenfassung

Das Übereinkommen gilt für den ersten Hochschulabschluß, der den Inhaber berechtigt, ein Postgraduierten- oder Aufbaustudium aufzunehmen. Es gilt daher nicht für Zwischenprüfungen.

Der Inhaber eines akademischen Grades oder Hochschulabschlusses in einem der Vertragsstaaten des Übereinkommens ist zum weiterführenden Hochschulstudium in jedem anderen Vertragsstaat unter den gleichen Bedingungen berechtigt wie Inländer, die im Besitz "eines entsprechenden inländischen Hochschulabschlusses“ sind. Weiterhin ist der Inhaber eines in einem Vertragsstaat verliehenen akademischen Grads oder Diploms zur Führung des entsprechenden Grads oder Titels in jedem anderen Vertragsstaat berechtigt, sofern er nur die Herkunft angibt.

In Fällen, in denen die Zulassungsanforderungen für ein weiterführendes Studium im Ursprungsland und im Studienland unterschiedlich sind, kann die Anerkennung des ausländischen Abschlusses von der erfolgreichen Ablegung von Zusatzprüfungen in einer Sprache oder einem bestimmten Fach abhängig gemacht werden.